Objektmodernisierungen im Jahr 2016

Im Sinne einer nachhaltigen Bestandspolitik passen wir unseren Wohnungsbestand kontinuierlich den heutigen Wohnansprüchen an. Durch die seit über 20 Jahren kontinuierlich hohen Sanierungsaufwendungen modifizieren wir unser Wohnungsangebot nachfrage- und zielgruppengerecht. Dabei spielen die Barrierefreiheit sowie eine positive Energiebilanz im Interesse einer spürbaren Senkung der Heiz- und Mietnebenkosten eine immer größere Rolle. 

Fortlaufende Investitionen in eine Vielzahl von Modernisierungsmaßnahmen lohnen sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Mieter selbst: Heizkosten sinken, und häufig kleine private Budgets werden deutlich entlastet. Dieses Ziel ist für uns sehr bedeutend, denn der Anstieg der Wohnnebenkosten ist ungebrochen. Insbesondere die Betriebskosten der öffentlichen Art sowie die weiter gestiegenen Heiz- und Warmwasserkosten begrenzen die Mietzahlungsspielräume unserer Kunden in zunehmendem Maße. 

Bei der Realisierung unserer permanenten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind wir stets unter Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebotes ein verlässlicher Partner und Motor für die regionale Handwerkerschaft.

Arndtstraße

In diesem Jahr wurde in einem 2. Bauabschnitt in der „Robert-Koch-Straße 40 – 74“ die Erneuerung der Wärmeerzeugung für den Bereich Heizung und Warmwasserbereitung fortgesetzt und abgeschlossen. Unter Einbeziehung der vorhandenen Wärmequellen Grundwasser und Solarthermie und der Verwendung neuester Wärmepumpentechnik mit deutlich höheren Arbeitszahlen werden signifikante Einsparungen der zum Betrieb notwendigen elektrischen Energie erzielt. Dieses führt – insbesondere bei der Warmwasserbereitung – zu einer spürbaren Entlastung der Mieten im Bereich der Nebenkosten. 

Die Fortführung der Sanierungsmaßnahme „Arndtstraße 20 – 36“ konnte im laufenden Jahr mit den Häusern 20 – 30 abgeschlossen werden. Die 46 Jahre alten, nicht mehr zeitgemäßen und technisch anfälligen Aufzugsanlagen wurden komplett erneuert. Durch den Einsatz neuester, platzsparender Technologie konnten größere Kabinen und breitere Türen realisiert werden. Dadurch wurde zum einen der optische Gesamteindruck nachhaltig verbessert; zugleich aber auch ein barrierefreier Zugang zu den insgesamt 48 Wohnungen der Häuser hergestellt. 

Das Wohnhaus „Erzberger Straße 28“ wurde durch den Anbau neuer, größerer Balkone mit ansprechender architektonischer Gestaltung sowohl optisch als auch in ihrer Nutzbarkeit stark aufgewertet. Durch energetische Dämmmaßnahmen (Fassade, Dachflächen, oberste Geschossdecke) und Heizungsmodernisierungen (Gasbrennwert-Technik) wurde der Mieterkomfort dieser Immobilie enorm gesteigert. 

Neben der Umstellung der Nachtspeicherheizungen in der „Benhauser Straße 72“ durch die Umrüstung auf Gasbrennwerttechnik wurden hier auch die Erneuerung thermisch getrennter Balkone durch aufgeständerte Aluminiumkonstruktionen vollzogen. So konnten die bislang nicht isolierten Balkonnischen gemäß den Anforderungen der gültigen EnEV nachträglich gedämmt werden.