Spar- und Bauverein Paderborn eG ehrt Jubilare

Seit einem halben Jahrhundert Mieter

Der Spar- und Bauverein Paderborn setzt auf Erneuerung und Tradition. Die Genossenschaft ehrt regelmäßig die Mieter, die seit mindestens vierzig Jahren in derselben Wohnung leben. Diese Gelegenheit nutzte Vorstandssprecher Thorsten Mertens, um ein neues großes soziales Wohnprojekt in Paderborn anzukündigen.

Eine dreistellige Zahl von Mietern, die seit mindestens vierzig Jahren in derselben Wohnung leben: Wo gibt es das sonst? Für den Spar- und Bauverein Paderborn eG ist das eine Selbstverständlichkeit. Vorstandssprecher Thorsten Mertens zeichnete jetzt die Mieter aus, die der Wohnungsbau­genossen­schaft seit genau 40 oder 50 Jahren in derselben Wohnung treu geblieben sind. An der Feier in der VIP Lounge der Energieteamarena nahmen mehr als hundert Mieter teil, die ebenfalls vor 1971 ihre Spar- und Bauverein-Wohnung bezogen haben.

„Sie sind das Fundament und der Garant unseres Unternehmenserfolges“, sagte Thorsten Mertens während der Feier. Vertrauen und Glaubwürdigkeit seien das wichtigste Kapital der Genossenschaft. Gemäß des „Tradition und Innovation vereinenden Geschäftsmodells“ solle man sich gemeinsam weiterhin verpflichtet fühlen, durch den Blick in die Vergangenheit sich stets der Wurzeln zu erinnern, aber gleichzeitig auch die für eine stabile Zukunft notwendigen Veränderungen herbeizuführen.

Soviel Treue gibt es zwischen Mietern und Vermietern selten: die Jubilare mit
Vorstandssprecher Thorsten Mertens und Vorstand Hermann Loges

 

Der Vorstandssprecher des Spar- und Bauvereins Paderborn erinnerte an die Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres, vor allem an die Eröffnung der Mehr-Generationen-Wohnanlage „TegelBogen“. Er richtete den Blick aber auch in die Zukunft und kündigte ein neues Projekt an, das wie der „TegelBogen“ den sozialen Zusammenhalt in den Wohnquartieren sichern wird. Der Neubau entsteht ab Frühjahr 2012 in der Pontanusstraße. Kooperationspartner ist die Bethel Stiftung aus Bielefeld

In diesem Zusammenhang bat Thorsten Mertens um Verständnis für Beeinträchtigungen durch Sanierungs- und Neubaumaßnahmen. Die Genossenschaft bemühe sich, die Belästigungen für Mieter und Nachbarn möglichst gering zu halten. Für eine nachhaltige Zukunftspolitik des Spar- und Bauvereins Paderborn sei es jedoch unumgänglich, auf eine zukunftsgerichtete, bedarfsgerechte und energie­effiziente Modernisierung zu setzen und eine langfristige Quartiersum­gestaltung vorzunehmen.

Mit Respekt und Hochachtung vor den individuellen, persönlichen Lebensleistungen betonte Mertens, dass die Mieter die bedeutendsten und verlässlichsten Partner hinsichtlich der langfristigen Prozesse und Stabilisierung der Wohnquartiere, des zukunftsfähigen Stadtumbaus, des Erhalten baulichen Erbes, sowie der Sicherung des sozialen Zusammenhalts seien.

Für 40 Jahre Mieterschaft in derselben Wohnung zeichnete Thorsten Mertens die Mieter Renate Jung, Gustav und Mathilde Rüter, Charlotte Breuer, Günter und Waltraud Malz sowie Pauline Birkhahn aus. Seit einem halben Jahrhundert in ihrer Wohnung leben Klemens und Gerda Redecker, Eduard und Agnes Höhl sowie Hans und Maria Jäger.